Krönender Jahresabschluss beim Karate Club Bonn I

geschrieben von Wilfried Schulz am 4. Januar 2020 - 18.00 Uhr

Es ist immer schwer, wenn man für den eigenen Verein einen Artikel verfasst, zu überziehen und nicht die richtigen Formulierungen zu finden. Wenn aber dennoch das Positive überwiegt und Erwartungen, Hoffnungen und Wünsche auf allen Seiten übertroffen werden, dann macht es Spaß und Freude, darüber zu berichten. So hat sich das Konzept des Vereins, neben den Sondertrainingseinheiten Shotokan vs. SOK, kostenlose Vorbereitungen für Kyu— und DAN—Prüfungen anzubieten, hervorragend bewährt.

Zwischen 25 und 40 Teilnehmer kamen zu diesen samstäglichen Einheiten aus ganz NRW angereist. Das gegenseitige sich Kennenlernen, Prüfling zu Prüfern und umgekehrt, zahlte sich bei der Jahresabschlussprüfung aus. So konnte das sechsköpfige Prüferteam um Harald Zschammer in allen Shotokan-Kyu-Graden herausragende Leistungen bescheinigen.

Aus Aachen, Bonn, Bornheim, Brühl, Köln und Meckenheim reisten Kinder und Erwachsene an, um sich den Anforderungen zu stellen. Insgesamt 11 Kinder und 17 Erwachsene galt es bis zum 2. Kyu zu prüfen, bevor dann sechs Karateka für die SOK Prüfungen zum 1. bis 3. DAN anstanden. Zuvor erhielten alle Kyu-Prüflinge ihre Urkunde und den neuen Gürtel. Es waren höchste Ansprüche, die die Prüfer Harald Zschammer und Thomas Merzbach den Prüflingen abverlangten, die aber von allen mit Bravour gemeistert wurden.

So konnten Doris M. (Karate Club Bonn I) und Tim R. (Dojo Kisetsu Aachen) die Urkunde zum 1. DAN, Anja K. (Budozentrum Meckenheim) die Urkunde zum 2. DAN, Reza M. und Frank M. (ASV Köln) und Armin P. (Dojo Kisetsu Aachen) die Urkunde zum 3. DAN voller berechtigtem Stolz in Empfang nehmen.

Aufgrund der Erfolge in diesem Jahr und bei dieser Jahresabschlussprüfung sicherte Harald Zschammer zu, dass es im kommenden Jubiläumsjahr —50 Jahre Karate Club Bonn I — eine intensive Fortsetzung aller angebotenen Lehrgänge und Vorbereitungen geben wird. Dies auch im Hinblick auf die ab 01. Januar gültige neue Shotokan-Prüfungsordnung. Das abschließende Gruppenfoto zeigt die glücklichen Prüflinge mit dem Prüferteam.

40. Hans-Günther-Bläser Gedächtnispokalwettbewerb kannte wieder nur Sieger

geschrieben von Wilfried Schulz am 11. Dezember 2019 - 17.30 Uhr

Vierzig Jahre sind zwar kein „Jubiläum“ im eigentlichen Sinn, aber für einen Verein schon etwas Besonderes. Auf dem Weg zur Ausbildungskaserne wurde das Fahrzeug in dem H.G. Bläser saß unverschuldet in einen Unfall verwickelt, der für ihn tödlich endete.

Noch im gleichen Jahr wurde von seinem Mentor Hans Olck ein Gedächtnispokalwettbewerb ins Leben gerufen, der nun zum 40.ten Mal für die Kids des Karate Club Bonn I ausgerichtet wurde. In sieben Gruppen nach Graduierung eingeteilt, kämpften die Kinder engagiert und hoch konzentriert um den Sieg und die Platzierung.

Zu zeigen waren in zwei Durchgängen je eine Kata, bei den Anfängern alternativ Kihontechniken, wobei für den zweiten Durchgang den Kindern die Auswahl freigestellt war. Das Schöne war auch in diesem Jahr die sichtbare Freude untereinander für die gezeigten Leistungen. So entschieden zum Teil nur Zehntelpunkte über den Sieg sowie die Platzierung.

Mit Medaillen, Pokalen und Urkunden ausgezeichnet gab es ein großes Finale und natürlich am Vorabend von Nikolaus für alle in der Halle anwesenden Kinder den Nikolaus aus Schokolade. Die Freude der Kinder ist auf dem Foto bestens zu sehen.

Das sind die Ergebnisse – jeweils Platz 1 – 3

Gruppe I: Elias Schneider, Batuan Özmen, Lina Koubaa

Gruppe II: Esther Stumpfe, Marwa Koubaa, Jona Missal

Gruppe III: Mona Vijeh, Atilla Özmen, Lotte R. Muhr

Gruppe IV: Nisa Karadas, Moritz B. Huse, Tanita Schwarz

Gruppe V: Julian Heinemann, Nora Spangenmacher, Luca Spindeldreher

Gruppe VI: Sofiya Raykova, Hannah Heiermann, Marlies Widmann

Gruppe VII: Vincent Wiemer, Magnus Achilles, Lars Achilles

Eine Karatetrainerära geht zu Ende

geschrieben von Wilfried Schulz am 11. Dezember 2019 - 17.15 Uhr

Hans Olck geht mit 93 Jahren in den wohlverdienten Ruhestand.

Es war schon eine besondere Situation an diesem 05. Dezember 2019. Im Rahmen des 40. Hans-Günther-Bläser Gedächtnispokalwettbewerb wurde eine Institution im Karate Club Bonn I geehrt und zugleich seinem Wunsch folgend, aus der aktiven Trainertätigkeit entlassen.

Vor 50 Jahren fand Hans Olck den Weg zum Karatesport bei Günter Sick in Bad Godesberg. Mit ihm wechselte er 1970 nach Bonn, wurde erstes Mitglied beim KC Bonn I und baute diesen Verein mit Unterstützung von Wilfried Schulz zu dem Verein auf, aus dem viele andere Karatevereine in Bonn und Umgebung entstanden sind.

In den Gründungsjahren kannte man Kindertraining eigentlich nicht; im Jahre 1990 wurde dieses Trainingsangebot jedoch auf Initiative von Hans Olck im Verein aufgenommen und zielstrebig ausgebaut. Seit dieser Zeit stand Hans Olck jeden Donnerstag in der Halle – Ausfälle blieben für ihn ein Fremdwort.

Es folgten DAN-Prüfungen u.a. bei Bundestrainer E. Karamitsos, D. Schauenberg und L. Binder und im Jahre 2016 anlässlich des 90. Geburtstages, die Verleihung des 5. DAN. Der Unfalltod seines Lieblingsschülers H.G. Bläser 1979 veranlasste Hans Olck dazu, noch im gleichen Jahr einen Gedächtnispokalwettbewerb ins Leben zu rufen. So kamen in diesem Jahr mehrere Ereignisse zusammen. Dies war selbstverständlich für den DKV Anlass genug, Hans Olck besonders zu ehren.

Aus der Hand des NRW-SOK-Beauftragten Ludwig Binder empfing er die Ehrennadel in Platin mit dazugehöriger Ehrenurkunde. Für den Verein überreichte der 1. Vorsitzende Harald Zschammer einen eigens für diesen Anlass geschaffenen Glaspokal, einen Präsentkorb und für die Ehefrau Anita Olck einen Blumenstrauß, denn ohne die Unterstützung und das Verständnis des Ehepartners könnten diese ehrenamtlichen Leistungen nicht erbracht werden.

In bewegten Worten und unter Standing Ovation‘s der anwesenden Kinder, Eltern und Zuschauer bedankte sich Hans Olck für Ehrungen und die wohltuenden Worte.

Jahresendspurt beim Karate Club Bonn I

geschrieben von Wilfried Schulz am 11. November 2019 - 17.00 Uhr

18. Kata-Bunkai-Lehrgang führte wieder 45 Karateka aus NRW, Rheinland-Pfalz und Hessen nach Bonn. Es sei vorweggenommen, sie alle fuhren mit der Gewissheit nach Hause, einen sehr erfolgreichen Nachmittag in Bonn verbracht zu haben und auf die Ausschreibungen für das kommende Jubiläumsjahr – 50 Jahre Karate Club Bonn I – zu achten.

Mit den Kata Chinte für die Oberstufe und Tekki Shodan für Unterstufe hatte das Trainerteam um Harald Zschammer, Marc Janott, Joachim Donner und Jürgen Köllges, die Anforderungen an die Teilnehmer hoch angesetzt. Hinter der Überlegung steht immer das Ziel, durch die Kombination von Kihon und Kata-Ablauf sowie Bunkai so viel wie möglich an Erlernen der Kata als auch Vorbereitung zur nächsten Prüfung in allen Kyu- und SOK Dan – zu vermitteln.

Es ist die Mischung aus Teilnehmern, die eine Kata neu erlernen oder sie wieder in die Erinnerung zurückholen. Die qualifizierte Führung durch das Trainerteam sowie die gegenseitige Hilfestellung machen diese Lehrgänge in Bonn aus. Zusätzlich sorgt eine ausgezeichnete Betreuung durch Mitglieder resp. Mütter des KC Bonn I für eine begeisternde Stimmung.

Elf Teilnehmer stellten sich in der Shotokan- und SOK-Prüfung den strengen Augen der Prüfer Harald Zschammer, Marc Janott sowie Wilfried Schulz und konnten nach erfolgreichem Abschluss Urkunden und Gürtel in Empfang nehmen.

4. Kinderlehrgang des Karate Club Bonn I

geschrieben von Wilfried Schulz am 8. November 2019 - 21.26 Uhr

Kinderlehrgänge haben ihre eigenen Gesetze und erfordern von beiden Seiten ein hohes Maß an Konzentration. Gestaltet sich das wöchentliche Training im eigenen Verein nach gewohnten Kriterien, so sind, wie bei den Erwachsenen, diese Lehrgänge von besonderen Erwartungen geprägt.

30 Kinder aus NRW waren am 05. Oktober mit ihren Trainer*innen resp. Ihren Eltern nach Bornheim gekommen und erlebten Training der besonderen Art.

Die konsequente Aus- und Fortbildung der Trainer des KC Bonn I konnte zugleich ein kleines zusätzliches Problem lösen, hatte sich doch der 1. Vorsitzende Harald Zschammer wenige Tage vor dem Lehrgang eine Rippe gebrochen, so dass sein Ausfall kompensiert werden musste.

Mit Beate Schwesig, Jürgen Köllges, Wilfried Schulz, unterstützt von den weiteren Kinder- und Erwachsenentrainer konnte rotierend in Unter- und Oberstufe das gesamte Programm der Kihon-Techniken, des Kumite und der Kata mit den Kindern intensiv, auch als Prüfungsvorbereitung, erarbeitet werden. In der Oberstufe wurden die Kinder mit der Kata Wankan besonders gefordert, meisterten diese Aufgabe wie alle weiteren mit Bravour.

Damit es Eltern und den angereisten Trainerinnen und Trainern nicht langweilig werden konnte wurden sie mit „Mitmach-Aktionen“ gesondert gefordert und nahmen mit viel Spaß daran teil. Am Ende standen für 13 Kinder noch Prüfungen nach der Shotokan-Prüfungsordnung auf dem Programm, die die Prüfer Harald Zschammer und Wilfried Schulz sehr zufriedenstellte.

Voller berechtigtem Stolz nahmen die Kinder Urkunde und neuen Gürtel in Empfang. Zur sichtbaren Zufriedenheit über die Teilnahme an diesem 4. Kinderlehrgang trug sicher auch bei, dass der KC Bonn I wie immer kostenfrei für die Versorgung mit Getränken, Kuchen, belegten Brötchen und vielem Mehr gesorgt hatte. Den besonderen Dank richtete Harald Zschammer hier an Mütter der vereinseigenen Kinder, die alles liebevoll vorbereitet hatten.

Im nächsten Jahr feiert der Karate-Club Bonn I sein 50-jähriges Bestehen, besondere Verpflichtung für den 5. Kinderlehrgang.

50 Karateka trotzten hochsommerlichen Temperaturen

geschrieben von Wilfried Schulz am 8. November 2019 - 21.22 Uhr

Es war der 22. Kata- / Bunkai und SV-Lehrgang des Karate Club Bonn I am 6. Juli und er wurde einerseits geprägt von hochsommerlichen Temperaturen und auf der anderen Seite von einem Trainingsangebot, das in seiner Vielfalt keine Wünsche offenließ.

Mit der Kata Jitte für die Oberstufe setzte der Verein konsequent sein Ziel um, im Rahmen dieses Lehrganges alle 28 Kata angeboten zu haben. Der 1. Vorsitzende des KC Bonn I, Harald Zschammer, konzentrierte sich neben dem Erlernen der Kata für die Teilnehmer, die Jitte noch nie trainiert hatten, auf die besonderen Feinheiten der Kata und die Vielfalt der Bunkai-Anwendungsmöglichkeiten.

Für die Unterstufe stand die Heian Godan auf dem Programm. Für den leider immer noch verletzten Techn. Leiter des Vereins, Thomas Merzbach, sprangen Marc Janott und Joachim Donner in die Bresche. Mit Prof. Dr. Sigi Wolf und NRW-SOK-Beauftragten Ludwig Binder standen und stehen zwei Koryphäen der Selbstverteidigung zur Verfügung, die sich hervorragend ergänzen und somit das gesamte Spektrum der SV abdecken.

Mit Zielorientierung, Schnelligkeit und Einfachheit in den angewandten Techniken fordern sie mentale und körperliche Fitness. Hierbei verstehen sie das Training auf diesen Lehrgängen nicht nur als reine SV in der Selbstanwendung, sondern als Befähigung, das Erlernte in den Dojos weiterzugeben. Trotz der Hitze nahmen alle Karateka das Trainingsangebot, natürlich ergänzt mit allen Kihon- und Kumite-Inhalten der Prüfungsordnung, begeistert wahr.

Speziell für die Kinder hatte der Verein gesonderte Trainingseinheiten vorgesehen. Mit Elke Noppeney stand hierfür zusätzlich eine qualifizierte Trainerin zu Verfügung, die den Ausfall von Wilfried Schulz aufgrund einer Hüftoperation kompensieren musste. In den sich anschließenden Prüfungen wurden noch einmal alle Kräfte aktiviert, so dass sich für die Prüfer hervorragende Ergebnisse feststellen ließen.

Dank der fleißigen Mithilfe der Mütter der Vereinskinder und weiteren Mitgliedern bot der Verein ein umfangreiches Verpflegungsangebot, das wie immer kostenfrei angeboten wurde.

Der Termin für den Jubiläumslehrgang im kommenden Jahr am 27.06.2020 sollten sich alle Karateka vormerken, feiert der Verein in besonderem Maße an diesem Tag sein 50-jähriges Jubiläum.

Wer rastet, der rostet

geschrieben von Wilfried Schulz am 8. November 2019 - 21.15 Uhr

Es ist das seit vielen Jahren gültige Motto für das Sommertraining beim Karate Club Bonn I. Einmal als Idee geboren, die Zeit in den Sommerferien nicht einfach verstreichen zu lassen, ist dieses Training zum festen Bestandteil im Vereinsleben geworden und lockte auch dieses Jahr wieder 45 Karateka aus NRW nach Bonn.

Zum festen Bestandteil gehören dabei zwei Trainingseinheiten vom SOK-Beauftragten Ludwig Binder, die er wie auch die Teilnehmer nicht missen möchten. Die Tatsache, dass Ludwig sein Training aufbauend gestaltet zugleich aber die Möglichkeiten bietet, auch „Einsteiger“ ohne Komplikation teilnehmen zu lassen, zeichnet ihn seit Jahren aus und ist damit Zusatzmagnet für Interessierte. In dieser Struktur ist auch diese Trainingsreihe aufgebaut, so dass einzelne Einheiten oder das gesamte Angebot genutzt werden kann.

Analog der in diesem Jahr beim KC Bonn I erstmals ausgerichteten Reihe Shotokan-Prüfungsordnung versus SOK-Prüfungsordnung wurden die Unterschiede, Besonderheiten herausgearbeitet und nach den Wünschen der Teilnehmer intensiv trainiert. Es ist hier selbstverständlich, dass alle Angebote des KC Bonn I den Vorbereitungen zu DAN- & Kyu-Prüfungen dienen. Hieraus entsprang der besondere Wunsch an den Verein, bis zur Jahresabschlussprüfung am 16. Dezember in Bonn, diese Vorbereitungsmöglichkeiten weiter anzubieten – dies ist für die Samstage zugesichert worden. Infos gibt es auf der Homepage www.karate-club-bonn.de.

Mit Prüfungen und einem sich anschließenden Sommerfest fand das Sommertraining 2019 ein begeisterndes Ende. Für das kommende Jahr 2020 bereitet der Vorstand besondere Angebote vor – wird der Karate Club Bonn I doch 50 Jahre alt (jung).

Ludwig Binder am 18. Mai 2019 zu Gast beim Karate Club Bonn I

geschrieben von Wilfried Schulz am 5. September 2019 - 20.00 Uhr

Es ist schon eine besondere Verbindung zwischen dem Bonner Karate Club und dem SOK-Beauftragten Ludwig Binder. Sie geht weit über den Begriff der Sportfreundschaft hinaus, es ist echte Freundschaft und familiäres Verständnis. So war es für Ludwig selbstverständlich, sich an der Sonderreihe des KCB I: SOK versus Shotokan zu beteiligen. Auf Initiative des 1. Vorsitzenden des KCB, Harald Zschammer, wurde dieses zusätzliche Trainingsangebot in das Programm des Vereins aufgenommen.

Ziel ist es die jeweiligen Prüfungsinhalte auf- und auszuarbeiten, gegeneinander zu vergleichen und die einzelnen Schwerpunkte festzustellen. Die Trainer und Prüfer des KCB I werden immer wieder auf die Unterschiede in der Prüfung angesprochen bis hin zu Bemerkungen: SOK ist doch eine Prüfung zweiter Klasse und das, obwohl der Verein seit seiner Gründung klassisch Shotokan trainiert, seinen Blick aber nicht verschlossen hat auf Neuerungen.

Mit Ludwig Binder wurden natürlich die Schwerpunkte der SV-Prüfungsanforderungen erarbeitet und die Nahtstelle zu den Bunkai-Anforderungen aufgezeigt. Immer mehr wurde den über 40 Teilnehmern an dieser Trainingseinheit bewusst, dass es oftmals schwer ist, die Unterschiede zu erkennen, grundsätzlich aber das Shotokan Kihon und Kata Programm die Grundlage bildet.

Wieder einmal gingen alle Karateka zufrieden und mit vielen neuen Erkenntnissen nach Hause und für Ludwig sowie den KCB I stand fest, wir setzen dies in diesem Jahr mit weiteren Trainingseinheiten fort.

60 Karateka aus NRW beim 17. Kata-Bunkai-Lehrgang

geschrieben von Wilfried Schulz am 27. April 2019 - 10.55 Uhr

Es ist mittlerweile der 17. Lehrgang, den der KC Bonn I seinen Mitgliedern und Freunden aus den Nachbar-Dojos bis hin nach Aachen und Montabaur anbietet. Wieder konnte eine große Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom 1. Vorsitzenden Harald Zschammer, zugleich Lehrgangsleiter, begrüßt werden. Sein besonderer Gruß galt Thomas Merzbach, der aufgrund einer schwerwiegenden Sprunggelenksfraktur nun trotz aller Hoffnungen auf eine schnelle Genesung, für diesen Lehrgang nicht zur Verfügung stehen konnte. Sein Besuch wurde von allen mit großem Applaus und besten Genesungswünschen begleitet. Für ihn konnte der KC Bonn I auf zwei bewährte Trainer aus dem Team zurückgreifen.

So übernahmen Marc Jannot und Joachim Donner die anstehenden Aufgaben. Mit einem diesmal hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen stellten sich besondere Anforderungen an das Lehrgangsteam, stand doch auf dem Plan für die Unterstufe die Kata Heian Yondan. In der Oberstufe hatten sich die Teilnehmer auf die Jiin zu konzentrieren. Wenn auch diese Kata nicht mehr so oft gezeigt wird, so gehört sie zum Bestandteil der 27 Shotokan-Kata und ist Pflichtkata in der Prüfung zum 2. DAN Shotokan. Nach der SOK-Prüfungsordnung wird sie zum 4. DAN gefordert.

Da es sich der KC Bonn I zur Aufgabe gemacht hat, alle 27 Kata im Laufe der Lehrgangsreihe anzubieten, ist die Aufnahme in diesen 17. Lehrgang, logische Konsequenz. Neben Ablauf, Schwerpunktsetzung und Ausfeilung der Unterschiede zu Jion und Jitte, legten die Trainer besonderen Wert auf die große Spannbreite der Bunkai-Anwendungen. So wurde es für die Oberstufe ein prall gefülltes Trainingsprogramm.

Gleiches gilt auch für die Unterstufe, die zum Teil die Heian Yondan erstmalig trainierte. Auch hier verstanden es die Trainer, jeden einzelnen zu motivieren und die Scheu abzulegen vor einer Kata, die man noch nie ausgeführt hatte. Mit dem Bunkai-Programm wurden hohe Konzentrationsnotwendigkeiten abgefordert, von allen aber auch erfüllt.

Wie beim KC Bonn I bekannt, gab es in der Pause vom Verein und seinen Mitgliedern gestellte Verpflegung, von den belegten Brötchen, Kuchen und kleinen „Aufbau-Süßigkeiten“ bis hin zu den Erfrischungsgetränken. Leckerer Kuchen wurde von unseren Mitgliedern gespendet, wofür wir noch einmal ganz herzlich Danke sagen. Dankbar nahmen es die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, trug es zu einer familiären Stimmung bei. Alle fühlten sich wohl.

Dies galt dann auch für die 19 Karateka, die sich am Ende noch einer Kyu-Prüfung stellten und von den Prüfern Harald Zschammer, Wilfried Schulz, Marc Jannot und Joachim Donner, ausgezeichnete Leistungen bescheinigt bekamen.

Am 18. Mai 2019 geht es mit der nächsten SOK-Shotokan-Challenge in Bonn weiter; hier wird dann auch SOK-Koordinator Ludwig Binder zu Gast in Bonn sein.

SOK versus Stilrichtungen – neue Initiative im Rahmen der SOK-Shotokan-Challenge des Karate Club Bonn I

geschrieben von Wilfried Schulz am 13. Februar 2019 - 14.22 Uhr

Wenn seit Einführung der offenen Stilrichtung durch die Bundesversammlung des DKV ein Verein sich mit dem Thema nicht nur befasst, sondern hierin aktiv engagiert hat und strategisch engagiert, so kann der Karate Club Bonn I dies für sich in Anspruch nehmen. Konsequent das traditionelle Shotokan – Karate trainieren und die Spannbreite beider Prüfungsordnungen zum Wohle der Mitglieder und befreundeter Karateka anzuwenden, zeichnen den Verein aus. Die Teilnehmerzahlen an den vom Verein ausgerichteten Lehrgängen sind bester Beweis.

Immer wieder stellen die Verantwortlichen um Harald Zschammer und Thomas Merzbach fest, dass erhebliche Informationsdefizite zu Irritationen führen, manchmal auch hervorgerufen durch Fehlinformationen sog. Stilrichtungsstrategen. Aus diesem Grunde hat es sich der KCB in diesem Jahre zur Aufgabe gemacht, in einer besonderen Ausbildungsreihe die Unterschiede und damit die Vorteile beider Richtungen herauszuarbeiten. Sechs zusätzliche Trainingseinheiten sind zu den terminierten Lehrgängen hierfür vorgesehen.

Begonnen wurde am 26. Januar 2019 und über 20 Karateka nahmen daran teil, obwohl auf diese Reihe bisher nur auf der eigenen Homepage hingewiesen worden war. Auf der Grundlage der Veröffentlichung des seinerzeitigen Präsidenten des DKV, Roland Hantzsche, zur Einführung der offenen Stilrichtung, erläuterte Harald Zschammer die geschichtliche Entwicklung und die wesentlichen Unterschiede zwischen beiden Prüfungsordnungen sowohl im Pflicht-, wie auch im Wahlteil. Die Umsetzung erfolgte dann in der Praxis anhand der Anforderungen zum 5. Kyu. Dieser prakt. Teil umfasste den Vergleich zum Kihon -Programm (Shotokan-Pflichtteil) und dem  Kihon-Programm SOK (Techniken und Kombinationen aus der Kata Heian Yondan) und hieraus resultierend die Bunkai zu dieser Kata anhand der Kihon-Techniken.

Ein insgesamt anspruchsvolles Programm für alle Teilnehmer, welches alle begeisterte und neue Blickwinkel öffnete. Am 16. Februar 2019 geht es weiter mit dann dem Vergleich zur Prüfung für den 4. Kyu. Hierzu sind alle interessierten Karateka herzlich eingeladen, Kosten entstehen nicht.

Hohe Auszeichnung für Peter Thelen – Goldene Ehrenmedaille des DKV

geschrieben von Wilfried Schulz am 31. Dezember 2018 - 21.00 Uhr

Es war das Jahr 1968 als Peter Thelen aufgrund einer Verletzung beim Boxsport nach einer Alternative Ausschau hielt. Ins Auge fiel ihm beim Bad Godesberger Sportverein die Abteilung Karate unter Leitung von Günther Sick, damals schon 2. DAN. Nicht sicher, ob es tatsächlich eine Alternative war, begeisterte ihn aber das Training so stark, dass er dabeiblieb und dann 50 Jahre dem Sport die Treue hielt. Er wechselte mit Günther Sick 1970 nach Bonn zum heutigen Karate Club Bonn I. Seit dieser Zeit engagiert sich Peter Thelen sowohl in der Vereinsführung als auch im Training, besonders im Kindertraining. Grund genug für den Vorstand, beim DKV ihn für eine besondere Ehrung vorzuschlagen. So konnte nun im Rahmen des Hans-Günther-Bläser Gedächtnis-Pokalwettbewerb der 1. Vorsitzende des KCBI, Harald Zschammer im Auftrage des Präsidenten des DKV an Peter Thelen die Goldene Ehrenmedaille mit dem herzlichen Dank für seine 50jährige Zugehörigkeit überreichen.

Die Krönung seiner sportlichen Laufbahn in diesem Jahr war dann noch die bestandene Prüfung zum 2. DAN im Rahmen der Jahresabschlussprüfung des KCB am 17. Dezember 2018.

Hilfe zu holen ist keine Feigheit – Wehr Dich, aber richtig

geschrieben von Wilfried Schulz am 31. Dezember 2018 - 20.30 Uhr

Für 39 Mädchen und Jungen der 4. Klasse der Thomas-von-Quentel-Schule in Bornheim-Walberberg stehen große Veränderungen an. Mit Beginn des neuen Schuljahres beginnt ein neuer schulischer Abschnitt durch den Wechsel auf eine weiterführende Schule. Die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler in pädagogischer Hinsicht eine große Aufgabe für die verantwortlichen Klassenlehrerinnen Frau Quandel und Frau Mauel.

In Abstimmung mit der Schulleiterin wollten beide Lehrerinnen es aber nicht nur auf diese Aufgaben beschränkt sehen. Mit dem Wechsel kommen neue, unbekannte Situationen auf die Kinder zu. Bisher waren sie vier Jahre in einem vertrauten Umfeld, wohlbehütet. Nun also neue Schulwege, Klassen- und Schulhofsituationen. Um den Kinder auch hier eine optimale Vorbereitung zu geben, nahm man mit dem Karate Club Bonn I, der auch in Bornheim Karatetraining für Kinder anbietet, Kontakt auf.

Schnell konnte eine Einigung erzielt werden, die für jede Klasse zu jeweils zwei kompletten Schulunterrichtseinheiten = 10 Stunden intensivem Training mit dem SV-Lehrer des DKV im Karate Club Bonn I, Wilfried Schulz, führten.

Neben dem grundsätzlichen Trainingsprogramm im Bereich Selbstbehauptung und Selbstverteidigung, war es Aufgabe der Kinder, ihre Vorstellungen, Fragen und Wünsche zur Gestaltung dieses „anderen Unterrichts“ an Wilfried Schulz heranzutragen. Das Ergebnis war sofort eine kommunikative Ebene, in der die Kinder besonders darauf achteten, dass auch alle von ihnen benannten Punkte abgearbeitet wurden. Mit großer Begeisterung und voller Konzentration waren die Mädchen und Jungs, aber auch die beiden Lehrerinnen beim Training dabei, in dessen Verlauf Wilfried Schulz die Kinder auch darauf aufmerksam machte, die Eltern in die Pflicht zu nehmen, ihnen bei den ersten Schritten behilflich zu sein. So sollten die Eltern u.a. aufgefordert werden, den neuen Weg zur Schule und nach Hause zu erkunden.

Eingehend besprochen wurden u.a. die Inhalte eines „Mobbing“ und des sich dabei richtigen Verhaltens; letztendlich mit dem stetigen Hinweis, dass Hilfe zu holen keine Feigheit oder Verrat ist.

Am Ende des Trainings gab es für Kinder eine verdiente Urkunde und ein herzliches Dankeschön für einen großartigen Lehrgang.

Krönender Abschluss des sportlichen Jahres 2018 beim KCBI

geschrieben von Wilfried Schulz am 31. Dezember 2018 - 20.15 Uhr

Noch einmal waren 28 Erwachsene und Kinder bei der Jahresabschluss-Prüfung des KCBI gefordert beste Leistungen zu zeigen. Vier Prüflinge stellten sich den beiden Prüfern Thomas Merzbach & Harald Zschammer zur DAN-Prüfung vor. Zuvor waren aber die Kids des KCB und der befreundeten Vereine in Meckenheim sowie Aachen 2000 gefordert und sie erfüllten alle Erwartungen. Von ihren Trainer*innen optimal vorbereitet, zeigten sie Dynamik, Konzentrationsfähigkeit und saubere Ausführungen der Techniken in Kihon, Kata und Kumite. Voller Stolz nahmen sie aus den Händen der Prüfer Wilfried Schulz & Harald Zschammer ihre Urkunden und die neuen Gürtel in Empfang.

Eigens vom hessischen Karate-Verein Altenstadt zur DAN-Prüfung angereist war Martin Fischer. Ihn verbindet mit dem Bonner Verein eine besondere Situation. Den Karatesport begonnen hat er Anfang 1980 bei Wilfried Schulz, Bürgermeister seiner Heimatstadt. Auf dessen Drängen hat er sich nach langer Vorbereitungszeit nun entschieden, sich der DAN-Prüfung zu stellen und da war es für ihn selbstverständlich, dies in Bonn zu tun mit dem Wahlteil Kata-Bunkai.

Vom Dojo Uni Bonn kamen zwei weitere Prüflinge, die sich für den Part der Selbstverteidigung entschieden hatten. Alle zeigten hervorragende Leistungen mit starken Techniken in der Bunkai bzw. in der SV. Für den Ehrenvorsitzenden des KCBI Peter Thelen galt es dann, in Theorie und Praxis seine Leistungen zum 2. DAN zu erbringen. Sein Schwerpunkt lag dabei auf den Inhalten eines, den heutigen Erfordernissen entsprechenden Trainings von Kindern. Die beiden Prüfer konnten voller Überzeugung das Bestehen der Prüfung sowohl zum 1. als auch 2. DAN bestätigen und am Ende einer intensiven Prüfung die verdienten Diplome aushändigen.

39. Hans Günther Bläser-Pokal beim KCBI

geschrieben von Wilfried Schulz am 6. Dezember 2018 - 20.15 Uhr

Es war der 21. Oktober 1979, als die große sportliche Hoffnung des Vereines, Hans Günther Bläser, auf dem Weg zur Ausbildungskaserne des Bundesgrenzschutzes durch das Fehlverhaltens eines anderen Autofahrers, tödlich verunglückte. Noch im gleichen Jahr richtete sein Mentor Hans Olck den ersten vereinsinternen Pokalwettbewerb zu dessen Gedächtnis aus. Im nunmehr 39. Jahr am 6. Dezember 2018 erfreut sich der Wettbewerb größtem Interesse bis hin zu den Kindern, die erst kurze Zeit Mitglied des Vereins sind.

Leistungsorientiert nach der Graduierung wird seit Beginn der Wettbewerb ausgeschrieben, so dass auch die Jüngsten der Jüngsten sich beweisen können. In zwei Durchgängen messen sich die Teilnehmer, wobei ab dem 6. Kyu im zweiten Durchgang eine neue Kata gezeigt werden muss. So gab es auch dieses Jahr spannende Kämpfe, die zu knappen Ergebnissen führten.

Man kann immer für die eigene Berichterstattung lobende Worte finden, aber einen Wettbewerb 39 Jahre durchzuführen und ein Ergebnis „Alle sind Sieger“ aufzuweisen, zeichnet den KCB aus. Im nächsten Jahr gibt es dann ein kleines Jubiläum. Wir gratulieren den Siegerinnen und Siegern sowie den Platzierten (in der Reihenfolge Platz 1 bis 3) und wünschen weiterhin viel Erfolg im Karate Club Bonn I.

Gruppe I (bis 9. Kyu)
Moritz Hüse
Ahmad Yousef
Lotte Muhr

Gruppe II (8. und 7 Kyu)
Benjamin Spall
Aliza Eickel
Sarah Braun
Nisa Karadas

Gruppe III (6. und 5. Kyu)
Sofiya Raykova
Marlies Widmann
Julian Heinemann
Emma Bennemann

Gruppe IV (ab 4. Kyu)
Vincent Wiemer
Janick Bungardt
Jing Si Yu

Natürlich gab es Medaillen und Pokale und am Tag des Nikolaus eine entsprechende Tüte.

Mit dem 16. Kata-Bunkai- Lehrgang in’s Jahresfinale

geschrieben von Wilfried Schulz am 20. Oktober 2018 - 20.15 Uhr

Es war mittlerweile das 16. Mal, dass der Karate Club Bonn I zum Kata-Bunkai-Lehrgang eingeladen hatte und wieder kamen 40 Karateka aus NRW und Hessen am 20. Oktober 2018 nach Bonn. Die Kombination aus Lehrgang mit gleichzeitiger DAN-Prüfungsvorbereitung wirkte sich auch diesmal wieder für die Teilnehmer positiv aus, konnten sie doch Anregungen, Verbesserungen und Ergänzung für ihre eigene Vorbereitung aufnehmen.

Für die Oberstufe hatten die beiden seit vielen Jahren bewährten Lehrgangsleiter Thomas Merzbach & Harald Zschammer die Kata Sochin ausgesucht, in der Mittel- und Unterstufe stand Kata Wankan auf dem Programm. Das Wechselspiel von Spannungsaufbau zur unmittelbar folgenden dynamischen Technik und gleichzeitig immer auf die Sochin-Dachi-Stellung zu achten erforderte von den Karateka, die die Kata zum ersten Mal trainierten, aber auch bei den „Erfahrenen“ Konzentration und Kondition. Dies galt ebenso für die Kata Wankan, die zwar die kürzeste Shotokan-Kata ist, aber umso mehr Esprit in der Umsetzung erfordert.

Thomas Merzbach & Harald Zschammer achteten akribisch auf die Ausführungsdetails, speziell aber auf die Bunkai-Anwendungsvarianten. Am Ende stand für alle die nach Bonn gekommen waren fest: einmal mehr die richtige Entscheidung, zu diesem Lehrgang zu fahren, zumal dann noch die in Bonn immer herrschende hervorragende Atmosphäre einfach zum Erfolg beitrug. Glücklich nahmen am Ende sechs Teilnehmer, die sich einer Prüfung unterzogen, ihre Urkunden und Gürtel für den bestandenen neuen Kyu-Grad in Empfang.

Karate Club Bonn I trauert um zwei verdiente Mitglieder

geschrieben von KCB Online am 14. Oktober 2018 - 20.15 Uhr

Unser Ehrenvorsitzender Willi Blatzheim ist nicht mehr unter uns. Er wurde von einer schweren Erkrankung erlöst, wenngleich es für uns immer noch unfassbar bleibt. Sicher sind 92 Jahre ein hohes Alter und eine Gnade in der Art, wie Willi es uns in seiner ruhigen und humorvollen Art vorlebte und dennoch, die Lücke ist da. Im Jahre 1977 trat er unserem Verein bei und übernahm nach kurzer Zeit die Aufgabe des 2. Vorsitzenden, ein Amt, dass er 18 Jahre innehatte. Zu allen Zeiten stellte er seine eigenen Belange in den Hintergrund, um für alle Mitglieder im Verein Ansprechpartner zu sein. Mit viel Herzlichkeit und Zugewandtheit verstand er es, zuzuhören und immer dann seinen Rat zu erteilen, wenn er gewünscht wurde.

Zu seinem 90. Geburtstag wurde Willi Blatzheim durch Präsident Rainer Katteluhn und Vizepräsident Stefan Krause anlässlich des großen Sommerlehrganges des KCB im Jahre 2016 mit den höchsten Auszeichnungen des DKV und KDNW für sein ehrenamtliches Engagement geehrt.

Willi Blatzheim wird immer unter uns sein und ein Vorbild bleiben.

Mit Bert Seufert haben wir ein weiteres, verdientes Mitglied verloren. Still, wie er auch sein Leben gestaltete, ist er im Alter von nur 70 Jahren eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht. Für alle von uns die ihn kannten und schätzten, ein unvorstellbares Geschehnis, erinnern wir uns noch jüngst an seine treue Betreuung der Karateka auf dem Sommerlehrgang im Juli diesen Jahres. So wie wir es zu allen Lehrgängen in seiner über 40-jährigen Zugehörigkeit zu unserem Verein von ihm kannten. Ein „Nein“ kannte Bert nicht, wenn es darum ging zu helfen und für den Verein einzustehen. Bert Seufert wird ebenso weiter immer bei uns sein.

5. Kinder-Lehrgang in Bornheim

geschrieben von Wilfried Schulz am 29. September 2018 - 20.15 Uhr

Lehrgänge haben ihren eigenen besonderen Charakter, dies gilt für Erwachsene. Im besonderen Maße aber für Kinder. Voller Spannung und mit erwartungsvollen Augen werden die Trainer angeschaut, auch wenn man sie aus dem Dojo kennt und man sie vielleicht auch schon einmal im „normalen“ Kindertraining erleben konnten. So ging es auch über 30 Kinder des Karate Club Bonn I als sie sich am 29. September 2018 in der Turnhalle der LVR-Schule in Bornheim einfanden.

Kihon, Kumite und Kata für die jeweiligen Leistungsgruppen stand auf dem von den beiden Trainern, Thomas Merzbach & Harald Zschammer, erarbeiteten Lehrgangsprogramm. Angereichert mit neuen Elementen, die das Shotokan-Karate anbietet. So war der Lehrgang geeignet, einzelne kleine Defizite auszugleichen, die Motivation weiter zu stärken und die Kids ideal auf die Prüfung vorzubereiten.

Besonderes Highlight auf diesem Lehrgang war die Einbeziehung der Eltern in das aktive Programm als Teil der europäischen BeActive-Sportwoche. Alle waren begeistert dabei und hatten sehr viel Spaß.

Abschluss bildeten die Prüfungen sowohl zum nächsthöheren Kyu-Grad. Es stellten sich insgesamt 21 Kindern dem Prüfer Harald Zschammer vor und konnten aufgrund der gezeigten Leistungen glücklich ihre Urkunden und neuen Gürtel in Empfang nehmen.

Zwei „Eigengewächse“ zum 1. DAN geführt

geschrieben von Wilfried Schulz am 8. Juli 2018 - 13.37 Uhr

Liest man nur die Überschrift stellt sich automatisch die Frage „Was ist denn da Besonderes passiert?“ Mit diesem Bericht wollen wir aufzeigen, wie wichtig und erfolgreich die Kinder- und Jugendarbeit im Verein ist und welche integrative Leistung mit ihr erbracht wird.

Martin Bangard und Kaan Soytas haben vor rund 12 Jahren als Kinder bei uns reingeschnuppert und sind uns trotz schulischen Anforderungen, altersmäßigen Angeboten anderer Sportarten, treu geblieben. Von den unterschiedlichsten Trainern, ganz besonders aber von unserem Ehrenvorsitzenden Hans Olck, gefordert und gefördert, haben sie sich stetig weiterentwickelt und voller Berechtigung am 07. Juli 2018 nach einer tollen Prüfung, aus Händen des Prüfergremiums Ludwig Binder, Thomas Merzbach und Harald Zschammer, die Urkunde zum 1. DAN in Empfang nehmen dürfen. Hans Olck war es auch, der beide vor rund zwei Jahren in das Kindertraining integrierte und wertvolle Unterstützung hierdurch erhielt.

Wir gratulieren Kaan und Martin herzlichst, danken Ihnen und Ihren Eltern für die Treue zum Karate Club Bonn I und wünschen Ihnen alles Gute!

21. Kata- / Bunkai & SV-Lehrgang 2018

geschrieben von Wilfried Schulz am 7. Juli 2018 - 20.15 Uhr

Am 07. Juli 2018 fand unser 21. Kata-/ Bunkai & Selbstverteidigungslehrgang statt, der kurzfristig aus organisatorischen Gründen nach Bornheim in die Halle der LVR-Förderschule verlegt werden musste. Dies tat der Teilnehmerzahl und der „Umfeldorganisation“ keinen Abbruch und so erlebten über 60 Karateka einen anspruchsvollen Lehrgang, den sie trotz sommerlichen Temperaturen bestens meisterten.

Für Unterstufe und die Kids stand die Kata Meikyo auf dem Programm. Hier zeichneten sich die Kinder durch eine hohe Konzentration und Mitmachbereitschaft, aus. Dies traf dann auch auf die von Wilfried Schulz geleitete Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungseinheit zu, die von den Kindern engagiert bestritten wurde. Tatkräftig unterstützt wurde der Verein durch die vom Vorstand aus Aachen eingeladene Referentin und Karatefreundin Elke Noppeney. Seit Jahren besucht sie mit ihrer Familie und Mitgliedern ihres Dojos, die Lehrgänge des KCB, so dass es sich aufgrund ihrer Qualität von selbst anbot, sie als Trainerin einzusetzen. Sowohl bei den Kindern als auch bei den Erwachsenen setzte sie neue Akzente und bereicherte den Lehrgang.

Harald Zschammer und Thomas Merzbach hatten mit Blick auf die zum Abschluss des Lehrganges anstehenden DAN-Prüfungen, die Kata Jion in den Lehrgangsplan aufgenommen und sie forderten höchste Leistungen. Sie widmeten sich besonders den vielfachen Bunkai-Variationsmöglichkeiten und vertieften bei jedem Einzelnen die Ausführung der Kata.

Ein Highlight ist immer wieder die vom SOK-Beauftragten, Ludwig Binder durchgeführte SV-Einheit. Ohne großen Schnickschnack gestaltet er das Gesamtprogramm der Verteidigung bei unterschiedlichsten Angriffen. Direkt zum Ziel und positiven Ergebnis zu kommen, ist seine Devise und den Karateka bereitet es Spaß und Freude.

Also insgesamt ein anspruchsvolles Programm, das alle begeisterte und von 18 Karateka mit einer sehr guten Gürtelprüfung abgeschlossen wurde. Höhepunkt dann die DAN-Prüfung zum Abschluss des Lehrgangs unter den strengen, aber immer fördernden Augen von Ludwig Binder, Harald Zschammer und Thomas Merzbach.

Full House beim 15. Kata -Bunkai-Lehrgang

geschrieben von Wilfried Schulz am 4. Juni 2018 - 12.35 Uhr

Was ist das Erfolgsgeheimnis der Lehrgänge beim KCBI? Diese Frage stellen sich die Verantwortlichen um Harald Zschammer und Thomas Merzbach immer wieder, denn man ist zu erfahren genug um nicht auch die Sorge mit sich zu tragen, ob das immer so weitergeht.

Beim 15. Lehrgang am 28. April dieses Jahres beantworteten die Teilnehmer diese Frage. Über 100 Karateka aus ganz NRW und sogar aus den Niederlanden waren gekommen und gingen nach ihren eigenen Bekundungen begeistert nach Hause. „Es ist das große Spektrum, dass der KCBI trainings- und prüfungsmäßig anbietet: Lupenreines Shotokan-Karate in Kata, Bunkai und Kihon sowie die gesamte Palette des stiloffenen Karate, vor allen Dingen in Bezug auf SV, die die Prüfungsordnung in der traditionellen Ausrichtung nicht hergibt, obwohl der Bedarf stetig steigt. Hinzu kommt, das wir unwahrscheinlich viel gelernt haben; ein tolles Trainerteam, das auch in der Lage war, die über 30 Kinder zu integrieren und bis zum Schluss an sich zu binden, ohne dass die Anforderungen an die Erwachsenen auch nur eine Sekunde vernachlässigt wurden und letztendlich die herzliche, familiäre Stimmung im Verein.„ – dies der Tenor der Aussagen bei der Verabschiedung.

Klar, dass dies die beiden Trainer und den gesamten Vorstand besonders erfreute. Harald Zschammer und Thomas Merzbach wurden bei dieser Teilnehmerzahl ganz besonders gefordert.

Dem Wunsch vieler Teilnehmer früherer Lehrgänge folgend, waren in der Ausschreibung die Lehrgangs-Kata aufgenommen. So hatten die Trainer für die Unterstufe die Tekki Shodan und in der Oberstufe die Gojushiho – Dai vorgesehen.

Generelles Ziel ist es im Laufe der Lehrgänge alle Shotokan-Kata zu präsentieren.

Das Gefühl zu entwickeln zwischen Dynamik, Spannungsentwicklung; Rhythmus und Sicherheit standen ebenso auf dem Programm wie Bunkai-Anwendungen, die auch für jeden, auch wenn man die Kata zum ersten Mal trainierte, verständlich und umsetzbar waren.

Am Ende stellten sich noch 38 Teilnehmer den beiden Prüfern, zeigten ausgezeichnete Leistungen und konnten sich berechtigt über den nächsten Gürtelgrad freuen.

Am 07. Juli 2018 geht es weiter, dann mit dem großen 21. Kata-Bunkai und SV – Lehrgang und den Referenten des KCBI, Thomas Merzbach, Harald Zschammer und Wilfried Schulz sowie den Gastreferenten Ludwig Binder (SOK_Beauftragter des KDNW) und Elke Noppeney, Shotokan Karate-Do Aachen 2000.

Jahresabschlussprüfung im Karate Club Bonn I mit SOK DAN-Prüfung

geschrieben von Wilfried Schulz am 6. Januar 2018 - 18.00 Uhr

Auch in diesem Jahr hatte der KC Bonn zu einer Abschlussprüfung am 18. Dezember 2017 in seine Trainingshalle eingeladen und es wurde für die Prüfer Harald Zschammer, Thomas Merzbach, Wilfried Schulz und Marc Jannot eine Mammutaufgabe. Insgesamt 49 Teilnehmer, Kinder und Erwachsene, stellten sich in den Kyu-Graden den Prüfern. Vier Karateka hatten sich für die Prüfung zum 2. DAN angemeldet. Hierzu reisten die Teilnehmer auch aus Aachen und Bad Münstereifel an.

Groß die Teilnehmerzahl aus KCB I, der konsequent bei den Kindern die Regelung einer Zwischenprüfung durchführt, wenn die Vorbereitungszeit dies zu erkennen gibt. Dementsprechend groß ist die Motivation der Kinder sich der Prüfung zu stellen.

In Kihon, Kata und Kumite zeigten alle Prüflinge ausgezeichnete Leistungen, so dass sie, auch mit sich selbst zufrieden, berechtigt die Urkunde und den neuen Gürtel, in Empfang nehmen konnten. Für alle Beteiligten ein schöner Abschluss eines erfolgreichen Jahres.

Umfangreich und von hervorragenden Leistungen geprägt waren die Prüfungen der vier Anwärter zum 2. DAN. Ob es die SV-Demonstrationen mit eingehender Erläuterungen von Elke Noppeney und Thomas Göhring, oder die Bunkai-Anwendungen von Franz Peiffer und Thorsten Ickert waren, die Prüfer konstatierten eine ausgezeichnete Vorbereitung auf die Prüfung, die sich in den Ergebnissen niederschlug.

Voller Berechtigung nahmen die vier Prüflinge ihre Urkunden mit dem Diplom zum 2. DAN aus den Händen der Prüfer entgegen.

Wohlverdient konnten Prüflinge und Prüfer nach insgesamt über fünf Stunden Programm in die Weihnachtsferien gehen.

38. Wettbewerb um den Hans-Günther-Bläser Gedächtnispokal im KCB I

geschrieben von Wilfried Schulz am 6. Januar 2018 - 17.00 Uhr

Für die Kinder des Karate Club Bonn I ist der Dezember eines jeden Jahres ein besonderer Monat. Zum Jahresabschluss gilt es, mit den Freunden im Verein um die Pokale und Medaillen im HGB-Gedächtnis-Pokal zu messen. Ein Jahr nach dem tragischen Unfalltod von Hans-Günther Bläser, einem Ausnahmesportler und -menschen, wurde dieser Wettbewerb ins Leben gerufen, hat in seiner 38-jährigen Geschichte Wandlungen erlebt und ist dennoch jedes Jahr das sportliche Ereignis, dem die Kinder entgegenfiebern. Auf den jeweiligen Ausbildungsstand ausgerichtet ist die Ausschreibung für den Wettbewerb, dabei können die Teilnehmer aus den bis zum entsprechenden Kyu-Grad unter den Kata auswählen. Zwei Durchgänge sind zu absolvieren und ab dem 6. Kyu ist dann im 2. Durchgang eine weitere Kata zu zeigen.

32 Kinder, aufgeteilt in fünf Gruppen, stellten sich den strengen und trotzdem wohlwollenden Augen der Kampfrichter und zeigten hervorragende Leistungen. So wurde in der Gruppe bis 4. Kyu der Sieger erst durch einen Stichentscheid ermittelt. Besonders erfreulich, dass selbst Kinder, die erst vor kurzer Zeit zum KCB I gekommen sind, unbedingt am Wettbewerb teilnehmen wollten und natürlich auch konnten.

Am Ende gab es die verdienten Pokale und Medaillen, es bestätigte sich der Satz einer Mutter aus dem Wettbewerb vor einigen Jahren: „Es gibt keine Verlierer sondern nur Sieger.“, und das sind Sieger und Platzierte (1 – 3):

Gruppe I: Josefine Rabback; Oskar Eichholz; Hannah Heiermann
Gruppe II: Ariya Ahmadzadehfar; Sofiya Raikova; Piah Chakupurakal
Gruppe III: Emma Bennemann; Karl Kanig; Nora Spangemacher
Gruppe IV: Vibcent Wiemer; Martin Becker; Emma Petry
Gruppe V: Justin Bungardt; Kimi Johannson; Jannick Bungardt

Das zweite große Ereignis für Kinder und Eltern ist die vom Verein geplante Veranstaltung rund um den Nikolaustag. Besuchte man im vergangenen Jahr das Kölner Puppentheater „Kölsch Hänneschen“, so waren Kinder und Eltern in diesem Jahr auf Vorschlag des Ehrenvorsitzenden am 10. Dezember 2017 zu einer Fahrt mit der historischen Dampflok in das Brohltal eingeladen. Der Einladung: „Wir fahren zum Nikolaus“ folgten 90 Kinder mit ihren Eltern und erlebten einen besonderen Nachmittag. Pünktlich zur Fahrt hatte es in der Nacht begonnen zu schneien, so dass sich allen Teilnehmern eine tolle Winterlandschaft präsentierte, die die Kinder zu einer ersten Schneeballschlacht animierte. Zwischendurch stieg dann der Nikolaus ein und überraschte jedes Kind mit einer prallgefüllten Tüte.

Ein toller Erlebnistag für Kinder und Eltern und erwartungsvolle Blicke auf das, was der Verein in 2018 anbieten wird.

14. Kata-Bunkai-Lehrgang des KCB I – wieder ein voller Erfolg

geschrieben von Wilfried Schulz am 13. Dezember 2017 - 14.53 Uhr

Nach den erfolgreichen Lehrgängen im Frühjahr und Sommer 2017 stellte sich für die Trainer Thomas Merzbach und Harald Zschammer erneut die Frage: ist das noch zu toppen oder zumindest das Ergebnis zu halten? Dies vor allen Dingen unter Berücksichtigung des immensen Angebotes an Lehrgängen im KDNW.

Die Frage war schnell beantwortet. 60 Karateka aus NRW machten sich auf nach Bonn, um in vier Stunden Vollprogramm bestätigt zu bekommen, wie richtig es war, diesen Lehrgang zu besuchen. Mit 20 Kindern, die sich hervorragend in die Unter- und Mittelstufe integrierten, war ein, auch in dieser Hinsicht herausragendes Ergebnis zu verzeichnen.

Mit der Kata Gojû-shi ho -shô setzten die beiden Trainer ihre Zielsetzung fort, das gesamte Spektrum der Shotokan-Kata den Lehrgangsteilnehmern sukzessive anzubieten. Dies galt dann auch für Unter- und Mittelstufe, denn mit der Heian Godan wurde an diese Gruppe vor allen Dingen in der Bunkai, hohe Anforderungen gestellt.

Die immer wieder von den Teilnehmern gestellten Fragen zum Ablauf der Kata, den Besonderheiten, Anwendungsmöglichkeiten zeigten, wie wichtig diese Lehrgänge sind um als Breitensportler eine neue Kata erlernen oder bestehende Kenntnisse, vertiefen zu können. Ein vierstündiges Vollprogramm forderte hohe Konzentration, Fitness aber vor allem Begeisterungsfähigkeit und diese zeigten alle Teilnehmer.

So stellten sich am Ende des Lehrgangs 19 Karateka den Prüfern Harald Zschammer und Wilfried Schulz, um mit hervorragenden Leistungen den nächsthöheren Kyugrad bestätigt zu bekommen.

Im Frühjahr 2018 geht es weiter mit dem 15. Kata- Bunkai-Lehrgang beim Karate-Club Bonn I.

Top-Trainerteam mit Präs. Rainer Katteluhn beim 20. Kata-Bunkai- und Selbstverteidigungs-LG

geschrieben von Wilfried Schulz am 13. Dezember 2017 - 14.49 Uhr

Es ist ein kleines Jubiläum und dennoch etwas Besonderes, zum 20.ten Male in Folge, einen Lehrgang auszurichten und wieder eine große Zahl begeisterte Karateka aus ganz NRW begrüßen zu können. So war es für die Verantwortlichen im Verein um den 1. Vorsitzenden Harald Zschammer zusätzliche Verpflichtung, ein Trainerteam aufzubieten, dass die gesamte Spannbreite des Karatesportes, abdeckte. Mit Sigi Wolf (8. DAN), Rainer Katteluhn (7. DAN), Ludwig Binder (6. DAN) sowie Thomas Merzbach und Harald Zschammer (beide 5. DAN) war dies bestens gelungen.

SV – in seiner vielfältigsten Form, interpretiert aus den jahrelangen Erfahrungswerten und ständig neuen Anwendungsprofilen boten Sigi Wolf und der SV-Koordinator im KDNW, Ludwig Binder. Sie forderten von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein hohes Maß an Konzentration, Schnelligkeit und Reaktionsfähigkeit; egal ob Ober-, Mittel- und Unterstufe, wie auch bei den Kids, die mit viel Elan bei der Sache waren.

Die Wettkampferfahrungen von Rainer Katteluhn, umgesetzt in schweißtreibende Technikabfolgen, verlangten ebenfalls von den Karateka Kondition, schnelle Auffassungsgabe und das Gefühl für das richtige Timing.

Für das Kata-Programm zeichneten Thomas Merzbach und Harald Zschammer verantwortlich. Sie stellten Ober- wie Mittel-/Unterstufe mit Tekki Nidan und Tekki Shodan vor anspruchsvolle Aufgaben. Ablauf, Rhythmus, alternative Anwendungsmöglichkeiten in Bunkai komplettierten einen Lehrgang auf hohem Niveau.

Die sommerlichen Temperaturen trugen ein weiteres dazu bei, dass man Ende zwar „geschafft“ und trotzdem glücklich war, nach Bonn gekommen zu sein. Die fürsorgliche Betreuung durch die Mitglieder des KCB I trug zum Wohlfühlsein ebenso bei, wie die Entgegennahme der Urkunden für die Erreichung des nächsten Kyu-Grades nach erfolgreicher Prüfung.

13 kann doch eine Glückszahl sein

geschrieben von Wilfried Schulz am 13. Dezember 2017 - 13.13 Uhr

Es war der 13. Kata- Bunkai-Lehrgang zu dem der Karate Club Bonn wieder die Karateka aus NRW eingeladen hatte und nahezu 70 Teilnehmer*innen folgten der Einladung.

Das Konzept wurde den Erfahrungen aus den vorausgegangenen Lehrgängen angepasst, so konzentrierten sich die beiden Trainer Thomas Merzbach und Harald Zschammer (beide 5. DAN) im Wechsel zwischen Ober- und Unterstufe auf jeweils eine Kata. In der Oberstufe stand die Nijushiho auf dem Programm, für die Unterstufe war die Tekki Shodan ausgesucht worden.

Wesentlichen Wert legten die Trainer im Ablauf der Kata auf das Wechselspiel zwischen Dynamik, Rhythmus und Spannungsphasen. Die Bunkai-Anwendungen konzentrierten sich auf Kata spezifische und gleichzeitig realitätsbezogene Techniken.

Es war für alle Beteiligten ein anstrengender Nachmittag, galt es doch alles mental und physisch in geballten Einheiten zu verarbeiten. So war ein Kompliment einer Teilnehmerin für die Trainer lohnender Dank: „Ich bin eigentlich nur im Kumite zuhause, aber so toll ist mir noch nie eine Kata nähergebracht worden. Das hat unheimlich Spaß bereitet.

Spaß bereiteten sich und den Prüfern in einer anschließenden Prüfung viele Karateka, mit herausragenden Leistungen.

Weiter geht es am 21. Oktober 2017 beim 14.Kata-Bunkai – Lehrgang in Bonn.